Der Mai ist gekommen

 

 

Es wird EHRLICH. Denn Klartext will im Mai gesprochen werden!

Doch lauschen wir doch zunächst ganz aufmerksam der üppigen Natur, was sie uns derzeit berauschend erzählt, jetzt wo wir in den Wonnemonat starten...

 

Plötzlich scheint der April sich zu erinnern, dass er seine Wetterlaunen verpasste. Drum wechseln heute Sonne und schwarze Wolken und lassen die bunten Bänder des Maibaumes mächtig tanzen. Zu hoffen bleibt, unsre Herzenlaune hat Wonnemonat -Mai-Temperaturen!! Das wäre doch sonst traurig, nach der Nacht aller Nächte! Für die Einen tanzten die Hexen. Andre sagten wir tanzen gemeinsam in den Mai hinein. Und wenige wissen um den HEILIGEN Brauch und Sinn des Fruchtbarkeitsfestes Beltane und zelebrieren dieses.

 

Auch das Maiglöckchen mit seinen kleinen weißen, nickenden Glockenblüten, kündet symbolisch von dieser keuschen reinen heiligen Liebe. Demut und Bescheidenheit. Es erzählt uns die Geschichte von Beltane in vorchristlicher Zeit. Sein Grün der Blätter steht für die Hoffnung. Das Weiß der Blüten verkörpert die Reinheit an. Sie sind ein Glücks- und Liebessymbol und deshalb auch die Hochszeitsblume überhaupt. Ein Symbol des Heils und der reinen Liebe.

 

Nichts ist zufällig im Naturkreislauf. Auch wenn viele dieser Urzeremonien von der Kirche vereinnahmt wurden. Wenn wir rechnen bemerken wir, dass die Nacht aller Nächte - Beltanenacht vom 30.4.-auf den 1.5. mit der Heilige Nacht 24.12. im Zusammenhang steht. Sie wurde zum Mittelpunkt der Beltanezeit, die viel länger andauert, erkoren. Jetzt, wo wir die Sonne genau in der Hälfte zwischen Tag und Nachtgleiche im Frühjahr und Sommersonnenwende erleben, pulsiert die Natur in dem Impuls der Fruchtbarkeit, Hingabe und Empfängnis.  Auch die Menschen zelebrierten in Beltane ihre Vereinigung in der Natur, um Mutter Erde mit ihrer Liebe etwas zurückzugeben. Alles ist auf Hingabe ausgerichtet. Empfangen.

 

Dieser HEILIGE Brauch ist uns besonders aus der Geschichte von Avalon vertraut. König Arthus der erwählte Sonnengott, nachdem er den Hirsch erlegt hatte und somit seine männliche Stärke bewiesen hatte, durfte die Heilige Hochzeit  mit der dafür ausgebildeten geweihten und für würdig befundenen Hohepriesterin vollziehen. Dieses Licht, des Sonnengottes, des Erwählten ergossen hinein in den Heiligen Schossraum wird in der Heiligen Nacht als Licht für alle geboren und sichtbar..Wir schenken uns dann im Außen unsre Liebe die wurde.... 

 

Alles folgt der Höheren Ordnung. Wir haben derzeit gerade einen Halbmond am Himmelszelt. Er will sich füllen und bescheint dann vollmondig im Skorpion stehend  prüfend von der  sogenannten Sinnachse (Sonne Stier, Mond Skorpion). Hier geht es um Verwurzelung. Heimat. Leidenschaft. Liebe. Wie passend das doch alles ist.

 

Was riechst du? Was fühlst du? Was siehst du? Was hörst du? Was schmeckst du? Und ich frage weiter zu den fünf Sinnen: Was ahnst du?

 

Wir sind angekommen am Nadelöhr.  Es wird ehrlich. ...zu den Einflüssen ein ander Mal mehr..jetzt tanzen wir erst einmal los in den Wonnemonat....MAI

 

siehs&fühls herzl- ICH,

von Herzen, Simone Korntreff

 

 Bild: Pixabay